Drei Adressen am Auftrag
Rechnungsadresse, Lieferadresse, Baustelle — oft gleich, manchmal alle drei verschieden. Der Auftrag kennt alle, jeder Beleg übernimmt sie beim Erstellen.
Ein Auftrag, eine Beschaffungsliste. Ihr sagt je Position, ob es aus dem Hauptlager, dem Fahrzeug oder vom Lieferanten kommt. Daraus entstehen Packlisten je Lager und Bestellungen je Lieferant — als PDF in eurem Layout und als Checkliste in der App, die beim Abhaken den Bestand bucht.
Der Bestand wird nie „gesetzt“ — er ist die Summe der Bewegungen. Wareneingang, Lieferschein, Retoure, Verbrauch, Inventur: jede trägt ihren Quellbeleg, jede Korrektur ist eine Gegenbewegung. Wer fragt „warum haben wir 51?“, bekommt die Liste, nicht ein Achselzucken.
Lieferanten mit Artikelnummern, Preisen, Packgrößen und Lieferzeiten am Artikel. Die Bestellung geht als PDF an den Lieferanten — mit Lieferziel Baustelle, Lager, Rechnungsadresse oder abweichend. Der Wareneingang bucht auf das Lager, das die Bestellung nennt; die Eingangsrechnung wird gegen die Bestellung geprüft und landet im Zahllauf.
Die Packliste ist ein Lieferschein je Lager, mit Regalfach je Zeile. Wer packt, hakt ab; was gepackt ist, wird ausgestellt und geht vom Bestand — auch in Teilen, wenn der Rest morgen kommt. Was der Lieferant direkt auf die Baustelle bringt, steht als „nach Wareneingang“ drauf und wird beim Wareneingang zur Lieferung.
Rechnungsadresse, Lieferadresse, Baustelle — oft gleich, manchmal alle drei verschieden. Der Auftrag kennt alle, jeder Beleg übernimmt sie beim Erstellen.
Was direkt auf die Baustelle geliefert wird, liegt im Baustellenlager des Auftrags — und geht von dort auf den Lieferschein, ohne Umweg über die Halle.
Wiederverkäuflich, beschädigt, entsorgt — die Retoure sagt, was zurückkommt, und die Gutschrift entsteht aus ihr.
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